Was vom Sommer übrig bleibt

Der Sommer geht zu Ende und die Gedanken richten sich auf die restlichen Aufgaben bis zum Jahresende. Ein Exposé für den zweiten Band eines Kinderbuchs schreiben. Die neue Homepage fertig machen und zwischendurch genügend Pausen einbauen, um den Herbst zu genießen, wie er mit Wind, Sturm und Regen die Natur verändert.

Warum schreiben? Diese Frage wird mir so oft gestellt. Weil es einem die Welt näher bringt, begreifen lässt, wer man ist, wo man hingehört und eben mein gewählter Beruf ist.

Während die Digitalisierung immer mehr unsere Lebens- und Arbeitswelt bestimmt, will ich versuchen, wieder mehr mit der Hand zu schreiben. Ein sinnliches Erlebnis, wenn Worte auf Papier stehen. Es spielt keine Rolle, wie schön die Handschrift ist. Die Bewegung, das Zusammenspiel zwischen der Feinmechanik der Hände und den Gedanken im Kopf, das ist, was uns von Maschinen unterscheidet. Noch, möge manch einer sagen. Aber ich denke, dass es immer so bleiben wird. Unser Geist wird nie als digitale Kopie, als Binärcode, vorliegen. Denn die Achterbahn der Gefühle, die man beim kreieren neuer Texte durchläuft, würde mit Sicherheit jede Maschine in die Knie zwingen. 


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